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21.04.2013

Frühjahrsempfang der Kieler CDU mit über 200 Gästen

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bundeswehr, Kultur und Kirche konnte der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Stritzl am 19. April 2013 im Hotel Kieler Kaufmann anlässlich des traditionellen Frühjahrsempfanges des Kieler Kreisverbandes der Partei herzlich willkommen heißen.

In seiner launigen Begrüßung stimmte Thomas Stritzl, der sich hoch erfreut über die große Beteiligung am Empfang zeigte, die Gäste auf die bevorstehende Kommunalwahl ein. Die CDU Kiel sei, so Stritzl mit Hinweis auf die fast vollzählig anwesenden Kandidaten und Kandidatinnen der Partei, personell und auch inhaltlich bestens aufgestellt. Dies habe die Kieler CDU auf den letzten Kreisparteitagen unterstrichen, bei denen mit großer Geschlossenheit die Aufstellung der Wahlkreis- und Listenkandidaten sowie der Beschluss des Wahlprogramms erfolgt sei. „Die CDU Kiel wird nun mit Volldampf in den Wahlkampf starten. Unser Ziel: stärkste Kraft in Kiel am 26. Mai!“   

Ehrengast des Abends war der neue Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein, Reimer Böge, Mitglied des Europäischen Parlamentes. Er freue sich, so Böge in seiner Rede, dass ihn einer der ersten repräsentativen Termine als Chef der Landespartei zur Kieler CDU führe. Es sei nicht sein ursprüngliches Ziel gewesen, an die Spitze der Partei in Schleswig-Holstein zu treten, jedoch werde er die Aufgabe als große Herausforderung mit ganzer Kraft angehen. Unter seiner Führung sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die CDU im Norden in die Regierungsverantwortung zurückkehren könne. Hierzu müsse die Partei nicht nur über Personen und Strukturen, sondern insbesondere über Inhalte diskutieren, Positionen überprüfen und auch bereit sein, sich neuen Themenfeldern zu öffnen.

Hierzu, so stellte der Landesvorsitzende heraus, sei das kommunalpolitische Engagement von allergrößter Bedeutung. Er freue sich, dass es innerhalb der CDU in Schleswig-Holstein so viele Männer und Frauen gebe, die sich dieser anspruchsvollen ehrenamtlichen Tätigkeit stellten. Auf diese Weise könne eine starke Landespolitik von der Basis aus aufwachsen.In diesem Zusammenhang wies Reimer Böge auf die neu strukturierten Landesfachausschüsse der CDU hin, die mit ihren kürzlich gewählten Leitungen einen erheblichen Anteil auch an der Ausarbeitung der kommunalpolitischen Leitlinien gehabt hätten.  Wie Stritzl zeigte sich Böge davon überzeugt, dass die CDU als stärkste Kraft aus der Kommunalwahl hervorgehen werden. 

Der Landesregierung („Küstennebelkoalition“) stelle Reimer Böge ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. SPD, Grüne und SSW würden systematisch Chancen für das Land verspielen. Als Beispiel führte er das Chaos bei der Infrastrukturplanung an. Weder beim Ausbau der A 20 noch bei der Fehmarnbelt-Querung oder einer weiteren Elbquerung seien sich die Koalitionäre einig. Durch Zögern und Zaudern würden unter anderem wichtige Fristen versäumt, um Fördermittel der Europäischen Union zu erhalten. Dies gelte auch für andere wichtige Projekte. Dagegen räume die Nord-CDU der konsequenten Umsetzung dieser für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes wichtigen Infrastrukturprojekten hohe Priorität ein.

Gleiches gelte für die Bildung, in dessen Mittelpunkt das „Lebenslange Lernen“ stehe. Neben der allgemeinen Schulbildung hob Böge die berufliche Bildung hervor, deren Bedeutung auch daran abzulesen sei, dass die Hälfte der Abiturienten in Schleswig-Holstein Absolventen des beruflichen Schulzweiges sei. Daneben stellte der CDU-Landesvorsitzende noch einmal das klare Bekenntnis seiner Partei zum Erhalt und der Weiterentwicklung der Gymnasien. 

Für den sozialen Bereich hob Böge die Bedeutung des demographischen Wandels hervor, den die CDU Schleswig-Holstein in Verbindung mit dem Thema Integration – insbesondere in den städtischen Räumen – zukünftig noch größere Aufmerksamkeit schenken werde.  

Bevor sich die Gäste anregenden und intensiven Gesprächen widmeten, schloss der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kieler Rat und Spitzenkandidat der Partei zur Kommunalwahl, Stefan Kruber, die Reihe der Redner ab. Kruber nahm Gelegenheit, noch einmal die wesentlichen politischen Eckpunkte zum Kommunalwahlkampf abzustecken. Kiel brauche dringend den Wechsel im Rat, so Stefan Kruber, nicht zuletzt weil eine in der Führung der Verwaltung völlig unerfahrene Oberbürgermeisterin die Stadt, die „wie ein schlingernder Tanker in schwerer See“ manövriere, kaum wieder auf Kurs bringen könne. Dem müsse die CDU vor allen Dingen wirtschaftspolitische Kompetenz, eine leistungsfähige städtische Infrastruktur, sanierte Schulen sowie die Idee eines Gemeinwesens entgegen setzen, das neben Förderung auch Forderung sowie die Ermutigung zur Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft beinhalte.  

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  • Thomas Stritzl begrüßt die Gäste
  • Reimer Böge bei seiner Rede
  • Reimer Böge und CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Kruber
  • Die Gäste lauschen der Rede von Reimer Böge